Wie grillt man richtig
Wir von Braunauer mybox-Team lieben es, wenn der Sommer kommt und man im Freien so richtig ausgibig feiern kann. Und was gehört zu einer richtigen Outdoor-Party? Genau, der Griller! Der ist mindestens so wichtig wie die gekühlten Getränke und die Sitzgelegenheiten.
Aber wie grillt man richtig? Wie kann man(n) das beste Ergebnis erzielen?
Hier ein paar Tipps die den einen oder anderen Chefkoch bzw. Chefköchin behilflich sein könnte!
Direkt (Grillen) 160 – 300 Grad
Bei der direkten Methode wird das Grillgut auf dem Rost direkt über die glühenden Kohlen gelegt und erhitzt. Damit beide Seiten gar werden, muss es nach der Hälfte der Garzeit gewendet werden. Diese Methode eignet sich für Steaks, Hamburger, Koteletts und andere Speisen mit kurzer Garzeit (bis zu 25 Minuten).
Indirekt (Barbecue) 160 – 200 Grad
Das Fleisch wird hier nicht auf der Glut gegart, sondern durch den Rauch und die warme Luft. Das Grillgut liegt nicht! über der Glut, sondern i.d.R. über einer Tropfschale, die evtl. mit Flüssigkeit gefüllt ist. Das Brennmaterial wird neben der Tropfschale aufgehäuft. Daher “indirektes” Grillen. Dauert natürlich länger, das Fleisch wird dafür aber butterweich und zart.
Die indirekte Grillmethode ist der ähnlich dem Garen, aber das Grillgut wird gegrillt, hat ein besseres Aroma und Aussehen als man es im Backofen erzielen kann. Der Hitzeanstieg, reflektiert durch den Deckel und der Innenfläche des Grills, grillt das Grillgut gleichmäßig von allen Seiten. Die zirkulierende Hitze arbeitet wie ein Umluftofen, man braucht das Grillgut nicht wenden. Für Grillgut an, welches länger als 25 Minuten gegrillt werden muss oder für Grillgut, das zu empfindlich ist, um bei direkter Grillmethode gegrillt zu werden, da es sonst austrocknen oder anbrennen würde: zum Beispiel für Braten, Rippchen, ganze Hähnchen, Truthähne, andere große Stücke Fleisch oder Fischfilets.
Je nach Größe und Temperatur von 2-5 Stunden
Barbecuen (90 – 160 Grad)
d.h. das Feuer befindet sich in der seitlich angebrachten Feuerbox und die Köstlichkeiten garen auf niedriger Temperatur. Möglichst Fruchtbaumholz verwenden. Den Feuerboxdeckel geöffnet lassen und das Resultat ist einzigartig. Kein Austrocknen, kein Fettbrand und kein Wenden des Grillgutes mehr nötig, mit viel Geschmack und enorm saftig.
Garzeiten von 3+n Stunden.
Räuchern/Smoken (60 – 90 Grad)
Die Glut wird gleich wie beim Barbecuen eingesetzt, nur werden dabei alle Lüftungsklappen geschlossen und es entsteht eine starke Rauchentwicklung. Mit der Auswahl der Holzsorte kann man die Rauchintensität und die Geschmacksrichtung bestimmen. Ein passender Smoker macht sich immer gut im Garten.
Hier braucht man Geduld. Bis zu 24 Stunden Garzeit.
Wir hoffen euch damit ein bisschen behilflich sein zu können und wer weis, eventuell schmecken die Grillstücke jetzt aber besser, wenn man(n) weis wie es geht!

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