Segeln – Auf dem besten Weg zum Breitensport
Österreich – Eine echte Seglernation?
Eigentlich unglaublich: Als kleines Binnenland ohne Meerzugang konnten wir Österreicher in den letzten Jahren sensationelle Erfolge im Segelsport feiern. Regelmäßig fahren unsere Spitzensportler den alteingesessenen Segelnationen wie Frankreich oder Deutschland um die Ohren, sogar Siege bei Olympia und Weltmeisterschaften waren schon dabei.
Besonders in Erscheinung getreten ist dabei das oberösterreichische Duo Hagara/Steinacher, die im Jahr 2000 Olympiagold in der „Formel 1 des Segelns“, der Tornado-Klasse, gewannen.
Faszination Segeln
Über Jahrtausende war die Nutzung des Windes die einzige Möglichkeit um große Distanzen auf hoher See zu bewältigen. Heute hat sich dieses Bild gewandelt: Vom gemütlichen Badeausflug über ambitionierte Regatten bis hin zu waghalsigen Extremsportprojekten ist unter Segeln alles möglich. Diese Vielseitigkeit ist es auch, die diesen Sport nach wie vor gedeihen lässt.
Angesichts von Umweltdiskussionen und Klimawandel prognostizieren viele Forscher bereits ein Comeback des kommerziellen Einsatzes von Segelschiffen. So gibt es bereits Containerschiffe, die mit gigantischen, fußballfeldgroßen Segeln als Antrieb experimentieren!
Kostencheck: Segeln – Eine Elitenprogramm?
Ein klares Nein: Segeln ist kaum teurer als andere Sportarten.
Für einen Wochenkurs in einer Segelschule bezahlt man in Österreich erfahrungsgemäß ca. 270€
Brauche ich ein eigenes Boot?
Tatsächlich besitzen die meisten Segler kein Boot. Dafür haben sich überall in Österreich Segelschulen und Bootsverleihe etabliert, für einen Nachmittag am Wasser kann man von ungefähr 60€ Bootsmiete ausgehen – aufgeteilt auf alle Personen an Bord ebenfalls ein leistbares Vergnügen.
Segeln ist ja bekanntlich ein Teamsport: Hat man also schon ein paar Bekanntschaften mit anderen Begeisterten geschlossen, folgen oft sehr schnell Einladungen zum Mitsegeln auf anderen Booten.

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