Was bringt mir die EU?

Was bringt mir die EU?

Gerade in Österreich ist die Skepsis gegenüber der EU und ihren Institutionen wieder einmal auf dem Höchststand, Grund genug für mybox um der Frage nachzugehen: Was bringt mir die EU wirklich?

Die Europäische Union: Ein riesiger Verwaltungsapparat ohne Bürgerbezug?

Oft wird die EU aufgrund ihrer angeblich ausufernden Demokratie kritisiert. 30.000 Beamte beschäftigt der Staatenbund. Auf den ersten Blick eine ganze Menge, allerdings sind diese immerhin für die gemeinsame Verwaltung von 25 verschiedenen europäischen Ländern zuständig. Alleine die Stadt Wien beschäftigt mehr als das Doppelte an Beamten!

Was kostet uns die Mitgliedschaft in der EU?

Eigentlich nichts!

So muss Österreich zwar einen Beitrag in dreistelliger Millionenhöhe jedes Jahr an die EU überweisen, allerdings bekommen wir ein Mehrfaches davon auf Umwegen wieder zurück. Alleine die österreichische Wirtschaft konnte seit dem EU-Beitritt die Außenhandelsbeziehungen  weiter ausbauen und somit mehrere hunderttausend Arbeitsplätze schaffen!

Auch strukturell schwächere Regionen wie das Burgenland haben in den letzten Jahren enorm von der Regionalförderung der EU profitiert und den Anschluss an die Spitzenregionen gefunden.

Besonders interessant ist die EU für uns Junge aber vor allem im Bildungs- und Freizeitbereich.

Austauschprogramme wie „Erasmus“ verschaffen jährlich tausenden österreichischen Studenten begehrte Studienplätze an renommierten ausländischen Universitäten. Es ist zweifellos Verdienst der EU, dass wir heute einfacher denn je die Chance auf die heute schon fast unverzichtbare Studienerfahrung im Ausland haben.

Doch auch für Schüler gibt es diese Angebote: Im Rahmen von EU-Förderprogrammen werden gezielt Schulklassen aus den verschiedensten Regionen miteinander in internationalen Projekten eingebunden und so das Bewusstsein für ein gemeinsames Europa gestärkt.

Mit Ryanair für 10€ in den Urlaub?

Kaum zu glauben, aber auch das wäre ohne die EU nie möglich geworden. Der europäische Wirtschaftsraum ermöglicht, dass Unternehmen nicht nur im nationalen, sondern sogar im europaweiten Wettkampf um die besten Angebote feilschen.

Für uns Konsumenten eine äußerst positive Entwicklung, so können wir gerade im Reisesektor aus den besten Angeboten in ganz Europa ohne zusätzliche Kosten auswählen.

Dass wir europaweit mit der selben Währung bezahlen können ist ja bereits selbstverständlich!

Wie geht es weiter mit der EU?

Trotz dieser Erfolge hat die EU natürlich auch mit einer ganzen Menge an Schwierigkeiten zu kämpfen. Das größte Problem stellt die enorme wirtschaftliche Heterogenität innerhalb des Staatenbundes dar. In der EU treffen Regionen aufeinander, die in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung unterschiedlicher nicht sein könnten. Diese Unterschiede auszugleichen und gleichzeitig die Interessen aller beteiligter Länder zu berücksichtigen, war schon immer ein Drahtseilakt.

Doch angesichts der Erfolge, die das Friedensprojekt EU seit seiner Gründung verzeichnen konnte, ist auch für die Zukunft Europas noch viel Positives zu erwarten!



Infos zu Gerold Rachbauer

2 Kommentare

  1. also wenn das wirklich so ist dann kann man eigeltich gar nix gegen die EU haben!

  2. Fein! Dann ist ja alles halb so schlimm *g*

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