Spitalsreform und Co: Worum geht’s?
Die Gesundheitsreform ist in aller Munde. mybox fragt nach: Was soll sich ändern und welche Vorschläge liegen auf dem Tisch?
Österreich hat zweifellos eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Damit verbunden sind natürlich auch hohe Kosten für den Staat. Gerade weil die Menschen zum Glück immer älter und die Behandlungsmethoden immer ausgereifter werden, steigen natürlich auch die Ausgaben für das Gesundheitssystem.
Spitalsreform
Die derzeitige Reformdebatte in Oberösterreich unter dem Stichwort „Spitalsreform“ dreht sich daher vor allem um die Effizienzsteigerung unseres Gesundheitssystems.
Einen Qualitätsabbau zu fürchten ist faktisch nicht begründet. Es geht vor allem um den Abbau von Überkapazitäten und Doppelgleisigkeiten. Wenn also komplizierte Operationen an mehreren benachbarten Standorten angeboten werden, so sollen diese zum Beispiel künftig auf einen Standort zusammengelegt werden. Für den Patienten ist das egal – und für den Steuerzahler eine millionenschwere Einsparung.
Auch in der Krankenhausverwaltung ist die Politik bemüht, den „Papierkram“ auf ein nötiges Minimum zu beschränken.
Das eingesparte Geld wird wieder in das Gesundheitssystems investiert, so ist auch die langfristige Absicherung der Versorgung gewährleistet.
E-Medication
Unter diesem etwas sperrigen Schlagwort verbirgt sich eine clevere Idee, die dieser Tage auch in Oberösterreich an den Start geht.
Gerade ältere Menschen sich oft auf mehrere Ärzte und dementsprechend auf mehrere Medikamente angewiesen. Gefahren können sich ergeben, wenn die Wirkstoffe untereinander nicht kompatibel sind und sich so schädliche Nebenwirkungen auftreten.
Beim System der E-Medication wird online erfasst, welche Mittel ein Patient zu sich nimmt. Jeder behandelnde Arzt kann so relativ einfach die anderen Medikamente berücksichtigen und ein entsprechend verträgliches Medikament verschreiben.


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