Österreich – ein atomkraftfreies Land
Österreich hat als atomkraftfreies Land schon den richtigen Weg eingeschlagen und eine Vorreiterrolle übernommen, allerdings braucht es, gerade um für die Jugend eine sichere Zukunft zu schaffen mehr dazu.
Diese Atomkatastrophe auf Raten führt uns in dramatischer Weise vor Augen, dass das Gefahrenpotential der Atomkraft nicht hoch genug eingeschätzt werden kann, noch dazu wenn man bedenkt, dass Japan eine technologische AKW-Supernation ist. Die drastischen Folgen für die Gesundheit der Menschen, für die Umwelt, für die Weltwirtschaft und letztendlich auch für die Zukunft macht ein sofortiges Handeln unbedingt erforderlich.
Atomkraft stellt eine grenzüberschreitende Gefahr dar und kann nicht kontrolliert werden. Österreich hat als atomfreies Land schon den richtigen Weg eingeschlagen und eine Vorreiterrolle übernommen, allerdings braucht es, gerade um für die Jugend eine sichere Zukunft zu schaffen mehr dazu. Es ist unbedingt erforderlich, dass auch in den weiteren europäischen Staaten ein Umdenken erfolgt. Es ist höchste Zeit einen Neubeginn in Sachen Energie einzuleiten.
Um Nachhaltigkeit gewährleisten zu können muss es entsprechende Maßnahmen zur Veränderung der Energiezukunft geben. Nimmt man die Situation in Japan ernst, müssen sich sowohl die Staaten wie auch die Bürger zu einer neuen Energiestrategie bekennen, in der neue Kraftwerke, neue Stromleitungen und Energie effizient zum Einsatz kommen.
Der Energie bedarf durch Industrie, Wirtschaft und privaten Konsum wird in den kommenden Jahren kräftig ansteigen Hier gibt es durch die Effizienzsteigerung bei der Energieerzeugung und vor allem auch durch die Einsparungen beim Endverbraucher noch großes Potenzial. An Maßnahmen wie dem konsequenten Ausbau konventionell betriebenen Kraftwerke und der Errichtung neuer Kraftwerksanlagen im Bereich der erneuerbaren Energie, wird kein Weg vorbei führen.


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