Cyber Gothic´s
Während meiner Recherche im Internet habe ich eine ziemlich interessante Randgruppe der Gothic´s gefunden. Diese Gruppe von Menschen nennen sich Cyber Gothic´s.
Anfang Im Jahr 2000 entwickelte sich die Jugendkultur Cybergothic, sie ist seitdem ein großer Bestandteil der schwarzen aber auch der Disco und auch der Schwarzen Szene.
Die Szene
In den letzten Jahren und Jahrzehnten kamen immer mehr Jugendkulturen ans Tageslicht, doch nur sehr wenige sind so auffällig und gleichzeitig unauffällig wie die Cybergothics. So gut wie jeder kann Mitglied dieser Szene sein, ohne, dass man ihm/ihr das im Alltagsleben an sieht, dagegen erkennt man ihm Szeneleben einen Cyber auf den ersten Blick sofort als solchen.
Cross Over Kultur
Man kann die Cybergothics getrost als eine Cross-Over Kultur mit verschiedensten Elementen aus dem Japanischen Visual Kei, Techno, Punk, Rivethead und natürlich Gothic nennen.
Gothic vs. Cybergothic
Interessanterweise sind die optischen, aber auch Ideologischen Überschneidungen mit der „schwarzen Szene“ eher gering. Wo die Gothics eher in die Vergangenheit gekehrt sind, sind die Cybers zukunftsorientiert. Für die Cybergothics ist das Lust an der Party, das Spaß haben und das in Szene setzen elementar, dagegen ist das Lebensgefühl der Gothics für sie nicht einmal sekundär.
Auch optisch ist die einzige wirkliche Gemeinsamkeit in der Grundfarbe Schwarz zu finden, welche aber von den Cybers mit Weiß und hauptsächlich Neonfarben vermischt wird.
Accessoires
Das auffälligste Merkmal sind aber sicherlich die aufwendig gestalteten Haare, welche teilweise mit unzähligen Haarapplikationen verändert werden. Auch eine große Menge an Accessoires wird verwendet, von welchen am auffälligsten die so genannten Googles, bei denen es sich um eine Art Schweißerbrille handelt, und Gasmasken sind.
Ihre Kleidung und Accessoires bekommen die Cybers aus vielen Verschiedenen Quellen, die einen machen sie sich gemäß der Do-It-Yourself Bewegung selbst, andere kaufen sie in speziellen Cybergothicläden, und wieder andere kaufen die Kleidung in Sexshops, wobei es sich dort dann meistens um Lack und Lederkleidung handelt.
Musik
Die favorisierte Musikrichtung dieser Subkultur sind tanzbare Elektronische Richtungen mit wenig bis gar keinem Text wie zum Beispiel Industrial. Andere gehörte Richtungen sind Techno, Future Pop und Electro. Hauptsache Musik zum Tanzen und Spaß haben, aber auch düster.

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